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Zuerst hatten die Delegierten der SBB AG das Wort. Sie haben nach einer langen, engagierten Debatte beschlossen, das Angebot der SBB 1:1 zu akzeptieren: Dieses lautete wie folgt: |
- Lohnmassnahmen für die Mitarbeitenden in den Anforderungsniveaus A bis G von 0,3 Prozent der Lohnsumme der SBB.
- Einmalige Dankesprämie von CHF 200.-
- Verzicht auf die ELA
- Verzicht auf 0.15% der Lohnsumme für den schnelleren Aufstieg
- Mitarbeitende müssen nicht auf Ferientage verzichten
- Verlängerung des GAV um 3 Jahre
Anschliessend haben die Delegierten von SBB Cargo mit noch höherem Stimmenanteil ein gleichlautendes Angebot an SBB Cargo verabschiedet, wohl wissend, dass die Situation bei SBB Cargo gravierender ist.
Sowohl SBB als auch SBB Cargo haben nach dem Scheitern der Verhandlungen das Schiedsgericht für Lohnverhandlungen angerufen. Der SEV ist überzeugt, dass die angepasste Offerte von heute den Bedürfnissen der Unternehmungen weitestgehend entgegen kommt, aber so auch die notwendige Sicherheit und Stabilität für die Mitarbeitenden berücksichtigt.