SEV konsterniert über das Verhalten des BAV
Der SEV steht den Verhandlungen der Schweiz mit der EU über ein neues Rahmenabkommen kritisch gegenüber, weil ein Systemwechsel beim internationalen Personenschienenverkehr (IPV) grosse Risiken birgt. Wenn es aber unbedingt sein muss, dann braucht es griffige und belastbare Regeln, die das Schweizer System und das Personal wirksam schützen. Der SEV ist konsterniert über das Vorgehen des Bundesamtes für Verkehr BAV, das sich über alle Bedenken der Gewerkschaft hinweg setzt und die Risiken konsequent klein redet. Die Anliegen der Sozialpartner werden ignoriert. Der Vorschlag des BAV, mit Blick auf die Öffnung des IPV einseitig eine Richtlinie über die anzuwendenden Sozialstandards zu erlassen, ist unschweizerisch und anmassend.