
Die Botschaft des Personals an die Leitung ist klar: Trotz Rekordgewinnen nicht einmal die Teuerung vollständig auszugleichen ist ein Affront für die Mitarbeitenden, die dem Unternehmen während der Corona-Krise und dem darauffolgenden Ramp up enorme Loyalität bewiesen haben. Zum Beispiel mussten und müssen sie bis heute viele Überstunden leisten, um den Personalmangel auszugleichen, den das Management mit der unnötigen Massenentlassung vom Mai 2021 verursacht hat.
«Wir erwarten von der HR-Leitung, dass sie anlässlich der bevorstehenden Aussprache der Sozialpartner am kommenden Donnerstag, 30. November den Willen bekundet, zurück an den Verhandlungstisch zu kommen», hält SEV-GATA-Präsident Philipp Hadorn fest und ergänzt: «Das gegenseitige Ziel muss sein, ein Lohnresultat auszuhandeln, das den Leistungen und Lebenskosten der Mitarbeitenden gerecht wird. Denn nur mit einem deutlichen Zeichen der Wertschätzung wird es der Swiss gelingen, ihren erneuten Höhenflug nachhaltig aufrechtzuerhalten.»