Der Lokführermangel entschärft sich allmählich, während andere Bereiche noch immer unter Personalmangel leiden. Der SBB fehlt es an qualifiziertem Personal, vor allem in den Bereichen Technik und Infrastruktur. Der SEV erwartet daher, dass das Unternehmen alle Hebel in Gang setzt, um dieses Problem zu lösen.
Vor dem unsicheren Hintergrund der aktuellen Pandemie sieht der SEV die Verlängerung des Gesamtarbeitsvertrages bis zum 1. Mai 2025 bei der SBB und bis Ende 2023 bei SBB Cargo als beruhigendes Signal für das Personal. Und letztlich auch für die Kundinnen und Kunden, deren Zufriedenheit leicht gestiegen ist. Der GAV bietet Stabilität und Sicherheit für die Mitarbeitenden und das Unternehmen, und damit auch für die Kundschaft.
Der SEV wird sich auch weiterhin politisch dafür einsetzen, dass die SBB und die gesamte Branche die notwendige finanzielle Unterstützung erhalten, um die durch die Pandemie verursachten Verluste zu decken.