Der SEV sagt Ja zur Initiative, denn wir stehen für einen nachhaltigen Verkehrssektor, und dabei hilft der Klimafonds. Die Initiative fordert, dass der Bund jährlich 0,5 bis 1 % des Bruttoinlandsprodukts – also zwischen 4 und 8 Mia. Franken – in eine moderne, sichere und klimafreundliche Infrastruktur investiert. Dies geschieht ohne neue Steuern oder Abgaben. Der SEV hat solche Investitionen stets begrüsst. Zur Erinnerung: Zwischen 1 und 1,5 % des BIP wurden für den Ausbau und die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur investiert, darunter die Bahn 2000, der Gotthard-Basistunnel und die Zürcher S-Bahn, um die Regionen besser zu verbinden.
Nachhaltigkeit im Verkehrssektor bedeutet: wir fahren umweltschonend, denn wir brauchen pro Personen- oder Tonnenkilometer weniger Treibstoff, weniger Fläche und stossen weniger CO₂ aus. ÖV als Service public ist ausserdem sozial gerecht, denn er ist erschwinglich und zuverlässig für die Kund:innen und bietet anständige Bedingungen für das Personal. Ausserdem ist der öV wirtschaftlich, denn Ressourcenschonung ist Wirtschaftlichkeit und spart gesamtgesellschaftlich Kosten und schützt das Klima. Das gilt sowohl für den kollektiven Personenverkehr auf Strasse (Busse) und Seen (Schiff) als auch auf der Schiene (Tram, Zug). Es gilt aber auch für den Schienen-Güterverkehr.
Aus gewerkschaftlicher Sicht ebenso wichtig ist, dass der Klimafonds auch Weiterbildungen und Umschulungen für Menschen finanzieren soll, deren Berufe sich durch den Klimawandel und Klimaschutzmassnahmen verändern. Es ist wichtig, dass niemand auf der Strecke bleibt. Deshalb ein klares Ja zur Klimafonds-Initiative am 8. März!